Ein kurzes Interview mit unseren Festtags-Dirigenten Raphael Wilm und Helmut Friedrich:

Februar 2018


 

Raphael Wilm

 

Helmut Friedrich


 

Wo kommst du her und wo bist du momentan zu Hause?

Seit meiner 2. Schulklasse darf ich im schönen Oberfranken wohnen. Zuhause bin ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Coburg. Ich fühle mich aber auch an anderen Orten wohl, z.B. im Norden unseres Landes.

Von meinen Voreltern kommen wir aus der Region Hinterpommern. Ich selber bin auf der schönsten Insel Deutschlands - Usedom - geboren und wohne hier gerne mit meiner Familie im kaiserlichen Ostseebad Bansin.


 

Erzähl uns bitte etwas über deine Familie!

Das Leben mit meiner Familie ist spannend, jeden Tag neu. Das wir alle dem Herrn Jesus nachfolgen, ist für mich das größte Geschenk.

[Anm. d. Red.: Frau und zwei Kinder]

Ich bin seit mehreren Jahrzehnten mit meiner Frau verheiratet, wir haben vier Kinder und einen Schwiegersohn im Alter zwischen 22 und 29 Jahren sowie 2 kleine Enkelkinder. Wir haben unseren Heiland lieb und sind gemeinsam für unserer HErrn Jesus Christus „unterwegs“, so u.a. in der Gemeinschaftsbewegung und in der Posaunenarbeit.


 

Wie bist du zur Bläserarbeit gekommen?

Das verdanke ich Oskar Bosse, denn er hat meinem Vater Horst Wilm die Bläserarbeit ins Herz gelegt. Eines Tages sagte mein Vater zu mir: "Junge, die Pfingst-Konferenz könntest du für mich dirigieren". Davor durfte ich meinen Vater viele Jahre bei den Chorbesuchen bundesweit begleiten. Auch das war spannend.

Nach dem zweiten Weltkrieg, der Flucht aus Hinterpommern und der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft wurde mein Vater Karl Friedrich zum Posaunenwart des Verbandes Ostmecklenburg berufen (Pommern durfte nicht genannt werden). Damit war es schon „vorprogrammiert", dass auch Helmut „der siebente“ so wie alle seine Geschwister das Posaunenblasen erlernte. So übernahm ich dann ab 1984 den Bansiner Posaunenchor und bin seitdem verantwortlich mit dabei.


 

Was ist deine aktuelle Tätigkeit innerhalb des GPB?

Landesposaunenwart in Bayern

Als Landesposaunenwart unseres Verbandes „Vorpommern" bin ich Mitglied im erweiterten Vorstand des GPB sowie in der AG der Posaunenwarte.


 

Welche Gedanken hast du zum Thema des BPF 2019 "Ich bin dein Gott."?

Erinnert werde ich an das erste Gebot der Bibel: "Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Neben dieser Aussage ist mir die Frage Jesu: "Hast du mich lieb?" wieder sehr wichtig geworden. Sie wurde ja nicht nur Petrus gestellt, sondern wird auch an mich wie an jeden anderen, der Jesus nachfolgen will, gerichtet.
Und woran erkennt man, dass man Jesus lieb hat? Im 1. Johannesbrief steht: "Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten".
Aus eigener Kraft kann ich die Gebote nicht halten. Nur die tägliche Vergebung durch Jesus Christus, dem Sohn Gottes, lässt mich den Zuspruch Gottes immer gewisser werden. Und wenn ich mal in Not bin, darf ich sagen: "Du bist mein Gott".
Und damit werden diese 4 Worte "Ich bin dein Gott“ zu etwas ganz Besonderem, nämlich zu einer ganz persönlichen Beziehung zu dem einzigen und wahren Gott.

Es ist ein ganz besonderes Wort. Mir kamen da spontan drei Gedanken: 

> Das „Ich bin“ sagt uns, dass wir es mit dem einen Schöpfergott, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zu tun haben. Dieser große Gott sandte Seinen Sohn Jesus Christus - wahrer Mensch und wahrer Gott. Bei der Gefangennahme Jesu, als Er sich mit dem ersten „Ich bin`s“  als GOTT zu erkennen gibt (Joh.18), erleben wir, wie hier alle Häscher umkippen - so wie Mose in der Gegenwart Gottes nicht stehen bleiben konnte.   
> Wir haben es mit dem lebendigen Gott zu tun und dieser bietet uns an, mein und dein Gott und Heiland zu sein. Dieses ist etwas unbegreiflich Großes. Und in diesen Spannungsbogen hinein sagt uns der Heiland Jesus Christus durch die vielen „Ich bin“ - Worte zu, was ER alles für uns sein möchte. Eine besondere Zusage werden wir auch beim BPF musizieren: Ich bin der gute Hirte -  „Weil ich Jesu Schäflein bin“ . ER ist und will auch dein guter Hirte sein!
> Wir dürfen nicht stehen bleiben. Diese Zusage Gottes ruft zum Handeln! Sagt es den Menschen weiter, dass Christus durch SEIN Sterben am Kreuz dein Retter werden möchte. Durch unser BPF wird das Bekenntnis zum Zeugnis. „Danket dem HErrn, denn ER ist freundlich.“

 

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Festtags-Dirigenten!

 

Kontakt

Helmut Friedrich

Kastanienring 1

17429 Seebad Bansin

 

Tel.: 038378 / 29487

h.g.friedrich@googlemail.com

 

Gnadauer

Posaunenbund

Landesverband Vorpommern